Stark verbessert: Seagate One Touch SSD
Nachdem wir das Drive auf den zurückliegenden Seiten ausführlich beleuchtet haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests.
Gegenüber der One Touch SSD der ersten Generation stellt die aufpolierte Version eine deutliche Verbesserung in vielen Punkten dar. Der weniger zeitgemäße USB-Micro-B-Anschluss ist einem modernen USB-C-Port gewichen und macht damit auch die Verbindung mit einem aktuellen Android-Smartphone möglich ‒ eine passende App stellt Seagate ebenfalls zur Verfügung. Des Weiteren hat sich auch leistungsmäßig einiges getan, denn die USB-Schnittstelle wurde von USB 3.2 Gen1 auf Gen2 hochgestuft, was entsprechend höhere Datenraten möglich macht. Obwohl sich Seagate bzgl. der genauen Technik der neuen One Touch SSD bedeckt hält, kann man bei spezifizierten Leseraten von bis zu 1.030 MB/s von einer NVMe-SSD im Inneren ausgehen. Ergänzt werden die Drives der Serie durch die Toolkit-Software mit Sync Plus sowie von einer Reihe verschiedener Software-Beigaben, wenn auch nur mit zeitlich begrenzten Lizenzen.
Die Seagate One Touch SSD mit 1 TB (2021) kann man derzeit ab rund 170 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 07/2021) käuflich erwerben (drei Jahre Garantie). Der Preis pro Gigabyte ist mit 17 Euro-Cent damit ganz ordentlich, auch wenn es günstigere Modelle am Markt gibt. Etwas attraktiver ist das 2-TB-Modell der Familie, das mit einem Anschaffungspreis von ca. 300 Euro entsprechend für 15 Euro-Cent je Gigabyte zu haben ist. Leistungsmäßig und im direkten Vergleich mit dem Vorgängern sind die 2021er-Modelle ein echter Sprung (siehe Performance-Ranking am Ende der Seite), so dass unser 1-TB-Testsample einen soliden Mittelfeldplatz im kapazitätsbereinigten Preis/Leistungs-Ranking erreichen konnte (siehe Seite 11). Die sequentielle Leserate von bis zu 1.030 MB/s, die der Hersteller in seinen Datenblättern spezifiziert, konnten wir in verschiedenen Benchmarks problemlos nachstellen. Die Zugriffszeiten sind zwar geringer als beim Vorgänger, aber immer noch höher als bei Konkurrenzprodukten ‒ vermutlich bedingt durch den verbauten USB-SSD-Controller.
Insgesamt gesehen konnte die One Touch SSD (2021) einen positiven Gesamteindruck hinterlassen und dürfte für den Privatanwender, der hin und wieder Daten transportieren oder ein Backup durchführen möchte, eine Gute Wahl sein. Wer sensible Daten unterwegs dabei haben muss, sollte sich eher nach einer Lösung mit HW-Verschlüsselung, wie z.B. der Samsung T7, umsehen. Mit jeweils drei unterschiedlichen Farbvarianten (silber, schwarz, blau) und Speicherkapazitäten (500 GB, 1 TB, 2 TB) ist die Modellpalette der One Touch umfangreich.
| Performance-Ranking | |
| Samsung Portable SSD X5 1 TB, Thunderbolt 3 | 100,0 |
| Crucial X8 Portable SSD 2 TB, USB 3.2 Gen2 | 60,7 |
| Crucial X6 Portable SSD 4 TB, USB 3.2 Gen2 | 58,1 |
| Crucial X8 Portable SSD 1 TB, USB 3.2 Gen2 | 57,4 |
| Seagate One Touch SSD 2021 1 TB, USB 3.2 Gen2 | 55,3 |
| Seagate BarraCuda Fast SSD 1 TB, USB 3.2 Gen2 | 49,4 |
| Crucial X6 Portable SSD 2 TB, USB 3.2 Gen2 | 32,2 |
| Seagate One Touch SSD 1 TB, USB 3.2 Gen1 | 28,4 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
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