Auch auf alltägliche Dinge, wie das einfache Packen einer oderer mehrerer Dateien, nimmt ein Motherboard bzw. der
Chipsatz Einfluss und trägt hier neben der CPU zur Gesamt-Performance bei. In unserem WinAce 2.2 Benchmark (Angaben
in Minuten) kann sich der nForce 2 deutlich vor den KT400 setzen und sechs Sekunden schneller packen. Einen kleinen
Performanceverlust verspürt man durch den Einsatz der onBoard-Grafik, da diese die Bandbreite beeinflusst.
Allerdings ist dieser Verlust von 3 Sekunden eher zu vernachlässigen...
Der höhere FSB zeigt bei den FlasKMPEG Benchmarks (Angaben in Bildern pro Sekunde) keine wirklich großen
Auswirkungen und bleibt fast zu vernachlässigen, da FlasKMPEG voll und ganz auf die CPU setzt und die zur Verfügung
stehende Speicherbandbreite nur wenig zum Tragen kommt. Hier muss sich das EPoX 8RGA+ von der Konkurrenz aus
eigenem Hause geschlagen: Das EPoX 8K3A+ kann die meisten Frames pro Sekunde berechnen. Minimale Verluste des nForce 2
durch das Aktivieren der integrierten Grafik...
Bei der Audio-Umwandlung unter Magix´s MP3 Maker (Angaben in Minuten) konnten alle Motherboards gute
Ergebnisse vorzeigen, wobei nur ein kleiner Unterschied zwischen den verschiedenen Chipsätzen zu vermerken ist.
Soyo´s KT400 Platine kann sogar hier sogar gleiche Leistung wie unsere nForce 2 Platine zeigen. Auch hier wiederum
kleine Einbusen durch die GeForce 4 MX Grafik. Aber auch hier spielt es praktisch keine Rolle, ob die Wav-Datei in
49 oder in 51 Sekunden umgewandelt wird...
Bei Seti@Home zeigt sich, im Vergleich zu anderen Tests, dass auch hier die Speicherbandbreite nur minimale
Veränderungen an der gesamten Leistung vornimmt. Hier kann sich das EPoX nForce 2 ein wenig absetzen und deutlich
schneller eine Workunit (WU) berechnen. Sehr interessant hier die Ergebnisse des Soyo KT400, welches bei der MP3-
Umwandlung noch führte, hier aber klar das Schlusslicht bildet. Auch hier verliert man ein paar wenige Sekunden
durch den Einsatz der onBoard-Grafik...
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