CPU Multimedia Benchmark (Angabe in Punkten) - Ist abhängig vom Prozessor, was sich auch in
den Ergebnissen deutlich niederschlägt. Da es sich hier aber nur um einen Prozessor handelt, kann
man nur geringe Unterschiede zwischen den Mainboards feststellen. Deshalb ist aus diesem Benchmark
so kein Gewinner oder Verlierer zu erkennen. Wie man auch sehr schön erkennt, ist die Leistung keineswegs
vom Speicherdurchsatz oder ähnlichem abhängig, daher auch die sehr geringen Abstände...
Im CPU Arithmetic Benchmark (Angaben in Punkten) ist dann wieder ein mehr auf CPU und Chipsatz
bezogen weshalb man jetzt auch wieder einen kleinen Unterschied zwischen den verschiedenen Mainboards
feststellen kann. Deutlich zu erkennen das das QDI P4I865GA-6A um ca. 250 Punkte hinter seinem direkten
Konkurrenten Intel D865PERC liegt. Überraschenderweise kann die Platine jedoch das Canterwood Referenz Board
von Hersteller Intel, zumindest im Dhrystone Teil des Benchmarks, schlagen...
Der Speicherbandbreiten Test (Angaben in MB/sec) legt wieder Maßstäbe zwischen den beiden Chipsätzen.
Wobei wieder deutlich wird es kommt lediglich auf den verwendeten Chipsatz an. Das Canterwood Board von Intel
setzt sich mit ganzen 300 MB/sec vom eigenen Springdale i865PE (ohne PAT) Produkt ab. Die Platine von QDI muss schon mehr
als 500 MB/sec zurückbleiben. Trotz gleicher Vorraussetzungen herrschen hier doch relativ große Unterschiede
zwischen den beiden Springdale Chips...
Bei Futuremark PC Mark 2002 (Angaben in Punkten) sieht man auch einen deutlichen unterschied bei den CPU
Benchmark Ergebnissen was wieder einmal beweist, dass die schnellste CPU auch ohne gescheiten "Unterbau" sich nicht
voll entfalten kann. Zwar sind die Abstände eher gering, doch sind sie deutlich messbar. Deutlich größer sind
die Differenzen im RAM-Benchmark, in welchem der Canterwood zeigt was er kann. Auch hier muss der i865G sich
dem PE-Bruder geschlagen geben...
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